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Neupotz: Jahreshauptübung der Verbandsgemeindewehren mit brandgefährlichen Ideen20150929 Jahresabschlussuebung

Dicke Rauchschwaden wabern aus der Werkstatt des Autohauses Burger am Ende der Hauptstraße. Flammen züngeln im Kleinlager daneben, sie drohen auf die Kraftstofffässer und die Großtanks der Tankstelle überzugreifen. Zum Glück sind die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Neupotz und Rheinzabern schnell vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Als die Einsatzleitung erkennt, dass das Unglück größere Ausmaße annehmen könnte, werden auch die Feuerwehren aus Jockgrim und Hatzenbühl gerufen.

Die Katastrophe hat sich am späten Freitagnachmittag nicht tatsächlich ereignet, sondern gehörte zur Jahreshauptübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Jockgrim. Der Wehrführer der Neupotzer Wehr, Jochen Gehrlein, und sein Kamerad August Trapp hatten die Ideen für die einzelnen Aufgaben. Dabei gingen sie auch auf die Lage der Autowerkstatt und Tankstelle ein, die direkt im Dorf liegen. Die zahlreichen Zuschauer erlebten eine abwechslungsreiche Übung, die die Feuerwehrleute intensiv forderte. Zuerst legten sie Löschwasserleitungen, um den Gebäudekomplex von allen Seiten angreifen zu können.

Parallel dazu mussten Rettungskräfte mit Atemschutzgeräten nach vermissten Personen im verrauchten Innern der Werkstatt suchen. Insgesamt fünf Verletzte wurden geborgen und der DRK-Ortsgruppe Rheinzabern übergeben, die die Erstversorgung übernommen hatte.Als Richtung Nachbarhaus zischend und spritzend ein „Hydroschild“ aufgebaut wurde, dachte mancher Zuschauer zuerst, dass ein Schlauch undicht sei. Dieser Effekt ist aber gewollt, denn das Schild ist eine Wasserwand, die das Übergreifen des Brandes auf Nachbargebäude vermeiden soll und die gleichzeitig kühlt. Ordentlich Wasser bekamen auch die geborgenen Treibstofffässer ab, die aus dem Lager herausgeschafft wurden und draußen endgültig gelöscht wurden. Dabei wurde auch Löschschaum eingesetzt, denn schließlich sollten die Großtanks der Tankstelle im Boden nicht auch noch Feuer fangen. Bei der Übung benutzten die Wehren Übungslöschschaum, der deutlich schneller als echter Löschschaum zerfällt und, das Grundwasser nicht belastet. Der echte Löschschaum sei klebriger, beständiger und sollte nichts ins Abwasser gelangen. Deshalb übten die Trupps auch, wie Gullis abgedichtet werden können.

Der aufwendigste Übungsteil spielte sich in der Werkstatt ab. Ein Kleinwagen war in die Montagsgrube gerutscht, die Fahrerin saß noch im Auto. Ein Jockgrimer Trupp übernahm es, die Frau aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Dazu musste der Wagen zuerst aufwendig gesichert werden. Dann stieg ein sogenannter „Innerer Retter“ in das Auto, um die Fahrerin zu betreuen und ihre Verletzungen abzuklären. Die technischen Helfer schlugen in der Zeit die Fenster ein und schnitten das Autodach so weit auf, dass es nach vorne aufgeklappt werden konnte. Erst dann wurde die Frau mit Hilfe einer Trage ganz vorsichtig aus dem Wagen geholt.

Im Hintergrund der Übung, von vielen Zuschauern unbemerkt, spielten die Feuerwehrleute das Evakuieren der Nachbarhäuser durch. Sie klingelten an Haustüren, informierten über den Notfall und klärten ab, wer sein Haus selbst verlassen könnte oder wer Hilfe brauchen würde. Als alle Vermissten gefunden, geborgen und versorgt waren, der imaginäre Brand gelöscht war und eine Explosion verhindert werden konnte, war das Ziel der Übung erreicht. Positiver Nebeneffekt: Nach der Übung konnten direkt zwei künftige Feuerwehrleute rekrutiert werden. (bic)

Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz, Pfälzer Tageblatt Nr. 225
Datum: Montag, den 28. September 2015
Seite: 48

   

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26.02.18, 17:00-18:00 (Montag)
Bambini: Unfallverhütung (Sicherheit im Einsatz usw)

 

26.02.18, 18:30-20:00 (Montag)
JFW: Übung

 

01.03.18, 19:00-22:00 (Donnerstag)
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03.03.18, 09:00 (Samstag)
Tag der Umwelt